Monatsrückblick Mai 2025 – Zwischen Zweifel, Wachstum & neuen Wegen

Monatsrückblick Mai 2025 – Zwischen Zweifel, Wachstum & neuen Wegen

Ich mag den Mai. Immer schon.
Irgendwas liegt in der Luft – Aufbruch, Licht, erste Frühlingsmomente. Die Welt wird bunter, heller, offener. Und trotzdem hatte ich dieses Jahr das Gefühl: Ich hab gar nicht so viel geschafft, hab nur auf der Stelle gestanden. Hab eigentlich zu wenig gemacht.
Aber: Wenn ich mir den Monat genauer anschaue, ist doch ganz schön viel passiert. Nur eben auf eine andere, leise Art.

Sichtbarwerden – innen wie außen

Der Mai war für mich vor allem ein Monat des Zeigens. Nicht laut und aufdringlich, sondern ehrlich, menschlich, unperfekt. Ich habe mich sichtbar gemacht mit dem, was mir wirklich wichtig ist – meiner Mission, Menschen einzuladen, durch Achtsamkeit, Kreativität und kleine Rituale wieder bei sich selbst ankommen können.

Das braucht Mut. Denn Sichtbarkeit bedeutet auch Angreifbarkeit. Und ja – ich hatte Zweifel. Sehr große sogar. Ich hab mich gefragt, ob das alles reicht, ob ich auf dem richtigen Weg bin, ob mein Tempo okay ist. Ob ich überhaupt richtig bin, ob ich das alles schaffe. Spoiler: Ist es.

Neue Begegnungen & echte Verbindungen

Was mir besonders in Erinnerung bleibt, sind die Begegnungen. Ich durfte tolle Menschen kennenlernen – einige davon sind mir jetzt schon richtig ans Herz gewachsen. Vielleicht gehörst du ja dazu?

Es gab Gespräche, die mich inspiriert haben. Netzwerktreffen, bei denen ich nicht nur Input bekommen, sondern auch eigene wertvolle Impulse weitergegeben habe. Und ich habe mich mit einem wundervollen Projekt zu einer Zusammenarbeit entschieden, die bald öffentlich wird – eine Zusammenarbeit, die meine Vision nochmal auf eine ganz neue Weise greifbar machen wird.

Frauenfestival, Zweifel & DTM

Ein echtes Highlight war das Frauenfestival in Hamburg-Bergedorf. So viele strahlende Gesichter, ehrliche Gespräche, aber dezentes Interesse. Mein Meditationspuzzle durfte da sein, mitten im Trubel, und trotzdem ganz ruhig, klar und einladend. Aber meine Erwartungen deckten sich nicht mit der Realität: ich stand da, nahm alle Boxen wieder nach Hause und überlegte, ob ich das Ganze nicht einstampfen sollte. Aber ich hatte und habe tollen Support (auch nach dem Event) von ganz vielen wunderbaren Frauen - und bei manch einer entsteht gerade eine Businessfreundschaft. 

Und dann war da noch die DTM am Lausitzring (für alle, die das nicht kennen: Die "Deutsche Tourenwagenmeisterschaft" ist eine Rennserie mit leistungsstarken Tourenwagen). Klingt erstmal ziemlich weit weg von Achtsamkeit, Puzzeln und Duftkerzen, oder? Aber es war wichtig. Rauskommen, Perspektive wechseln, sich einlassen auf etwas völlig anderes. 
Zwischen Motorenlärm und Menschenmengen wurde mir klar: Nicht der Platz zählt, sondern der Moment. Das lang ersehnte Autogramm von Lieblingsfahrer war für mich mehr wert als jeder Podestplatz. Ich habe gelernt, wie kraftvoll es ist, fokussiert zu bleiben – auch im Trubel – und wie wichtig bewusste Pausen sind. Selbst die Schnellsten steigen aus, um durchzuatmen. Und genau das dürfen wir auch.

Social Entrepreneurship Day in Seddin

Ein besonderer Moment im Mai war außerdem der 2. Social Entrepreneurship Day, organisiert vom Gründungszentrum Enterprise (mein Arbeitgeber) gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum für Soziales Unternehmertum in Brandenburg.

Diesmal stand der Tag ganz im Zeichen grüner Innovationen, mit einem besonderen Fokus auf Solidarische Landwirtschaften (Solawis)Die Gespräche, Einblicke und Impulse waren unglaublich inspirierend. Es wurde deutlich, wie viel Potenzial im sozialen Unternehmertum liegt – und wie wichtig es ist, dass wir Räume schaffen, in denen Vernetzung, Austausch und gemeinsames Lernen möglich sind.

Auch für mich war das nochmal ein starker Reminder: Unternehmertum kann und darf anders aussehen. Sinnvoll. Menschlich. Nachhaltig.

Mai war kein Sprint. Eher ein Wurzelmonat.

Wenn ich an den Mai zurückdenke, dann war er weniger zielorientiert, weniger nach Plan – aber dafür nicht unwichtiger. Ich habe Entscheidungen getroffen, die nicht sofort sichtbar sind, aber langfristig viel verändern. Ich habe losgelassen, was nicht mehr passt, und Platz geschaffen für das, was jetzt entstehen will. Und ich habe mich selbst wieder ein Stück besser verstanden.

Ausblick: Was der Juni bringen darf

Der Juni darf (noch) sichtbar werden. Klarer. Konkreter. Ich spüre, wie sich all die Gedanken und Impulse aus dem Mai langsam ordnen. Ich bin bereit, mutiger zu zeigen, was re•set wirklich ist: mehr als eine schöne Box. Es ist eine Einladung, wieder bei Dir selbst anzukommen. In kleinen Momenten. Im Alltag. Ganz ohne Druck.

Ich freue mich auf alles, was kommt – auf das, was sich zeigen will, auf neue Begegnungen, auf Wachstum in meinem Tempo. Und ich freu mich, wenn Du ein Stück davon mitgehst.


Impulse für dich

  • Was hat sich bei Dir im Mai vielleicht ganz leise verändert?
  • Welche Entscheidung hast Du getroffen, ohne sie sofort zu feiern?
  • Und was darf der Juni für Dich bereithalten?

Wenn Du magst, schreib’s mir in die Kommentare oder antworte mir per Mail – ich freu mich auf den Austausch. 💛


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